Konzerte und Auftritte

 

22.09.2019: Der Volkschor singt beim Schloßparkfest der Bürgerstiftung Birkenau

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter durften wir das Rahmenprogramm mitgestalten und den Zuhörern einen ersten Vorgeschmack auf unser Konzert am 16.11.2019 geben.     

 

 

Bilder: Simon Strobach


15.12.2018: Chöre des Volks-Chors stimmten Besucher auf die Weihnachtstage ein

 

Es ist schon eine lange Tradition, dass die Chöre des Volks-Chor Birkenau im Rahmen des Birkenauer Weihnachtsmarktes zum Rahmenprogramm beitragen und so konzertierte man auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde auch in diesem Jahr in der evangelischen Kirche. Erfreulicherweise war dieses vorweihnachtliche Singen sehr gut besucht und die Zuhörer bekamen vom Kinder- und dem Gemischten Chor des Volks-Chor ein abwechslungsreiches Konzertprogramm geboten, das zudem durch solistische Darbietungen aus den eigenen Reihen noch ergänzt wurde.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Orgelstück „Nun komm, der Heiden Heiland“ von J.S. Bach, das von Carolin Raschke virtuos gespielt wurde. Im Anschluss sang der Kinderchor unter der Leitung von Volker Halblaub „Mitten in der Nacht“, „Weißer Winterwald“ und „Der Himmel wohnt auf Erden“ und die jungen Sängerinnen erfreuten mit ihren einfühlsamen und klaren Stimmen das Publikum.

Mit „Herbei, o ihr Gläubigen“ eröffnete dann der Gemischte Chor unter der Leitung von Katharina Blattmann seinen ersten Liedblock, der durch „Veni, veni, Emanuel“ und „Alle Himmel singen“ abgerundet wurde.

Ihr Können als Sopranistin stellte dann Katharina Blattmann eindrucksvoll unter Beweis. Die junge Chorleiterin, die an der Musikhochschule in Frankfurt studiert, sang sich mit  dem beschwingten, englischen Weihnachtslied „Ding Dong! Merrily on high“  und „Das Christkind“ von Peter Cornelius in die Herzen der Besucher und wurde dabei sehr einfühlsam von Carolin Raschke am Klavier begleitet.

Wahrlich herzergreifend war dann der zweite Auftritt des Kinderchors, der mit „If you`re happy“ und Ed Sheerans „Perfect“ begeisterte. Als besondere Überraschung trugen die jungen Sängerinnen das von Michael Böhler komponierte und getextete „Dabei sein“ vor. Bei diesem integrativen Musikprojekt und der daraus resultierenden CD-Produktion (die Presse hat mehrfach darüber berichtet) wirkten sie schließlich mit und ließen es sich nicht nehmen, das Lied in ihrer Version zu präsentieren, was mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

Im Anschluss daran sang der Gemischte Chor „Es ist ein Ros entsprungen“ sowie die aus der amerikanischen und englischen Liedtradition stammenden „Glorious Kingdom“ und „The Lord bless you and keep you“.

Den Abschluss des Programms bildete dann das von Katharina Blattmann interpretierte und von Carolin Raschke an der Orgel begleitete „Tochter Zion“, ehe die beeindruckend an der Orgel gespielte „Weihnachts-Pastorale“ von Max Birn den Schlusspunkt des Konzertes setzte.

Bevor die Chöre gemeinsam mit den Besuchern noch „O du fröhliche“ sangen, bedankte sich der Vorsitzende des Volks-Chor,s Matthias Halblaub, mit einem kleinen Präsent bei Carolin Raschke, Katharina Blattmann und Volker Halblaub für die musikalische Leitung und die solistischen Darbietungen sowie bei den vielen Zuhörern für den Besuch des Konzertes. Außerdem wies er darauf hin, dass es dem Volks-Chor ein Anliegen sei den diesjährigen Spendenerlös der am Ausgang gesammelten Kollekte, der neugegründeten Bürgerstiftung Birkenau zukommen zu lassen.

 


12.11.2017: Auftritt beim Hessischen Chorwettbewerb in Schlitz

 

Mit der Teilnahme am Hessischen Chorwettbewerb (HCW) am 12. November an der Landesmusikakademie Hessen auf Schloss Hallenburg in Schlitz stellte sich der Gemischte Chor des Volks-Chor Birkenau 1912 e.V. in diesem Jahr einer besonderen Herausforderung.

Die Wettbewerbsteilnahme wurde erst möglich nachdem der Landesmusikrat Hessen die eingereichten Wettbewerbsunterlagen  geprüft hatte und sein Einverständnis gab.  Hervorzuheben ist vor allen Dingen, dass dieser Wettbewerb nur alle 4 Jahre stattfindet und auch nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. erzielte Punktzahl) die Qualifikation zum Deutschen Chorwettbewerb, der 2018 in Freiburg ausgetragen wird, beinhaltet.

Eingruppiert wurde der Volks-Chor in die Kategorie der großen gemischten Chöre (ab 32 Sängerinnen- und Sänger). In dieser Kategorie war man im Übrigen nicht nur der kleinste Chor, sondern auch der einzige klassische Vereinschor und derjenige mit dem größten Altersspektrum von 16 – 80 Jahren. Die drei weiteren Chöre waren allesamt Kammer- oder Auswahlchöre.

Das geforderte A-cappella-Vortragsprogramm musste ca. 15-20 Minuten reine Singzeit betragen und Werke aus verschiedenen musikalischen Epochen und Stilrichtungen enthalten.

Das vom Volks-Chor vorgetragenen Programm setzte sich wie folgt zusammen:

„Weep, O mine eyes“ (John Bennet) – Werk aus der Renaissance oder des Barock

„Jagdlied“ (Felix Mendelssohn-Bartholdy) – Werk der Romantik

„And so it goes“ (Arr. Bob Chilcott) – 1. Werk des 20. / 21. Jhd.

„Die Gedanken sind frei“ (Arr. Oliver Gies) – 2. Werk des 20. / 21. Jhd.

„Innsbruck, ich muss dich lassen“ (Heinrich Issak) – deutschsprachiges Volkslied im schlichten Satz

Nachdem alle Chöre der Kategorie „Gemischte Chöre“ gesungen hatten, wurden den einzelnen Chorverantwortlichen (Chorleiter und Chorvorstände/-sprecher) seitens der hochrangig besetzten internationalen Jury konstruktive Kritik und Hilfestellungen für die weitere Chorarbeit mit auf den Weg gegeben.

Dass der HCW nicht nur dem Leistungsvergleich, sondern auch der Begegnung und der Förderung der Laienchormusik dient kam insbesondere in der Pause vor der Ergebnisbekanntgabe zur Geltung, als alle Chöre beim offenen Singen gemeinsam musizierten.

Die Wettbewerbsvorträge des Volks-Chors wurden mit einer Punktzahl von 17,6 Punkten (von max. 25 möglichen) und dem Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“ bewertet. Sieger dieser Kategorie wurde der Chor Cantamus Gießen, der als einziger Chor dieser Kategorie das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ (22,2 Punkte) erzielte, und Hessen nun beim Deutschen Chorwettbewerb vertreten wird. Auf den weiteren Plätzen landeten der Limburger Kammerchor und der Chor der Kantorei Sankt Martin aus Kassel jeweils mit 20 und 19,6 Punkten sowie dem Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“.

Insgesamt nahmen am HCW 32 Chöre in den unterschiedlichen Kategorien teil. Lediglich zwei Chöre erzielten ein Ergebnis über 23 Punkte (mit hervorragendem Erfolg teilgenommen).

Elf Chöre erzielten ein Ergebnis zwischen 21 und 22,9 Punkten (mit sehr gutem Erfolg teilgenommen) und 19 Chöre wurden mit dem Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“ (16 – 20,9 Punkte) ausgezeichnet.

Das Fazit von Dirigentin Katharina Blattmann und dem Chor zur Teilnahme am HCW fiel durchweg positiv aus zumal die wöchentliche Probenarbeit im letzten halben Jahr eine hohe Intensität und Konzentration erforderte. Zusammen haben Chor und Dirigentin Woche für Woche an sich gefeilt und Schritt für Schritt kleine Erfolge verbuchen können. So ist der Chor nicht nur gemeinschaftlich, sondern auch klanglich zusammengewachsen. Aus diesem Grunde ist auch der 4. Platz und somit das Verpassen des Deutschen Chorwettbewerbes in der Kategorie „große gemischte Chöre“ verkraftbar, denn man habe sich gemeinsam weiterentwickelt und am Ende wunderbare feine und hörenswerte Musik auf der Bühne präsentiert.

Große Komplimente bekam der Chor auch aus den Reihen des Publikums. So wurde man direkt nach dem Auftritt von einem Präsidiumsmitglied des Hessischen Sängerbundes für den tollen Auftritt und den homogenen Chorklang gelobt, verbunden mit dem gezeigten Mut sich als Vereinschor dieser Konkurrenz gestellt zu haben.

Die Entscheidung nicht nur an regionalen Wettbewerben teilzunehmen sondern sich auf Landesebene zu präsentieren wurde von den Sängerinnen und Sängern und ihrer Dirigentin beim Abschlussessen in Birkenau noch lange gefeiert. Auch der Vorsitzende des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Wolfgang Schlapp, überbrachte persönlich seine Glückwünsche und ließ sich die Tagesgeschehnisse rund um den vom Landesmusikrat Hessen e.V. sehr gut organisierten Wettbewerb erzählen.

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Merz Tricot GbR

 


27.06.2017: 40 Jahre Kinderchor in Birkenau

mit freundlicher Genehmigung des Starkennburger Echo:

von Katja Gesche

 

BIRKENAU - 1977 wurde der Kinderchor unter dem Dach des Volks-Chors Birkenau 1912 gegründet. Er ist der älteste noch aktive Kinderchor in der Region. Das Jubiläum feierte der Chor mit einem kurzweiligen Programm in der Aula der Birkenauer Langenbergschule. Neben Vertretern der gemeindliche Gremien Birkenaus war auch der Kreisbeigeordnete Volker Buser in Vertretung für Landrat Engelhardt gekommen, um zu gratulieren.

Antje Oberle und Steffen März führten durch das Programm. Sie erinnerten in ihren Beiträgen an Höhepunkte der Chorgeschichte. Der Kinderchor startete 1977 auf Initiative des ersten Chorleiters Heinrich Halblaub mit 40 Kindern. Zum Singen gesellte sich ab 1978 das Theaterspielen; die Kinder führten zu Weihnachten ein Stück auf. Ein Höhepunkt der ersten Jahre waren 1983 Fernsehaufnahmen vom Kinderchor im Rathauspark für eine ARD-Sendung über das „Dorf der Sonnenuhren“. 1996 waren Mitglieder des Kinderchores an Plattenaufnahmen für die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson beteiligt. Dazu kamen über 150 Auftritte und Wertungssingen. Hunderte von Kindern haben dem Kinderchor in den letzten 40 Jahren angehört, unter ihnen auch Nachwuchs der ersten Generation von Sängerinnen und Sängern.

 

Viel Applaus erhielt der Kinderchor Birkenau unter der Leitung von Volker Halblaub (Foto: Katja Gesche)

 

EHRUNGEN

Kinderchor: Jule Schulz (3 Jahre), Mara Buhrke (3 Jahre), Eric Schumacher (5 Jahre), André Halblaub (10 Jahre)
40 Jahre fördernde Mitglieder: Anja Krastel, Alexandra Knobloch, Steffi Muser, Martina Fenzel
40 Jahre aktive Mitglieder: Petra Doering, Mathias Brock, Bruno Horneff, Volker und Matthias Halblaub

Ein besonderer Dank von Volks-Chor-Vorsitzendem Matthias Halblaub galt den Kinderchorbetreuerinnen („Kinderchortanten“), Jugendreferentinnen und Chorleitern der letzten 40 Jahre.

Doch dieser spannenden Historie zum Trotz faszinierten am Jubiläumsabend vor allem die zumeist jugendlichen Akteure auf der Bühne. Viel Applaus erhielt der Kinderchor Birkenau für seine gelungenen Auftritte unter Leitung von Volker Halblaub; er ist der Sohn des ersten Chorleiters. Auch wenn heute nicht mehr wie in den späten 1970ern fast 100 Kinder auf der Bühne stehen, war der Gesang stark und klar. Und sie schreckten auch nicht vor komplexeren Stücken zurück und präsentierten „Hoch, was kommt von draußen rein“ mehrstimmig. Zwei andere Kinderchöre aus der Region, der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Birkenau Kikichobi sowie die Cantante Cintura Kids aus Unter-Schönmattenwag wurden ebenfalls eifrig beklatscht.

Große Begeisterung ernteten die Auftritte des Tanzstudios Phantasie, die sich musikalisch an den verschiedenen Jahrzehnten orientierten, die der Kinderchor schon durchlebt hat. Auch die Playbacknummer der BCV Jugend, bei der drei junge Herren mit Zylinder und Fliege auftraten, kam sehr gut an.

Eine schöne Idee war es, ehemalige Kinderchormitglieder auf die Bühne zu bitten. Manche hatten weite Wege in Kauf genommen, um noch einmal mit ihren inzwischen gereiften Chorkollegen aufzutreten und Stücke ihres damaligen Repertoires wie das Birkenauer Sonnenuhrenlied zu singen. Unter ihnen war auch Bürgermeister Helmut Morr, der ab 1978 im Kinderchor mitsang. Er war übrigens auch der Erste, der später in den gemischten Chor des Volks-Chors wechselte. In seiner Ansprache brachte er seine Freude zum Ausdruck, bei einem solchen Anlass dabei sein zu können, und überreichte ein kleines finanzielles Geschenk von der Gemeinde.

Zum Schluss verabschiedeten sich alle drei Kinderchöre noch zur Freude der Zuhörer mit einem gemeinsamen Lied.

 


04.12.2016:  "Oratorio de Noël" mit dem Ev. Kirchenchor und Volks-Chor in der Birkenauer Kirche

 

´Transeamus usque Bethlehem` ist eine alte Melodie aus Schlesien und eine gesungene Aufforderung an die Christen, die Menschwerdung Gottes gemeinsam zu erleben. Im Dom in Breslau kam zur Melodie dann durch den Domkapellmeister eine Orchesterbegleitung hinzu.  Die alte Melodie, der Gang nach Bethlehem, weckt Erinnerungen an Engel und Hirten, an eine Heimat im Schnee, an den feierlichen Kirchgang im Dorf, überhaupt an die tiefe Verwurzelung der christlichen Botschaft im Volk.
Mit diesem Werk begannen zwei Birkenauer Chöre gemeinsam ein Adventskonzert in der evangelischen Kirche, der evangelische Kirchenchor und der Volks-Chor. Der Volks-Chor hat seit gut zwei Jahren eine junge Dirigentin direkt aus der Musikhochschule Frankfurt, Frau Katharina Blattmann, und sie setzte ihrem Chor die Aufgabe zu einem geistlichen Weihnachtskonzert. Daraus entstand die glückliche Verbindung zum evangelischen Kirchenchor, wo Frau Christiane Gürtler sofort zustimmend reagierte. Im Kirchenchor weckte das ´Oratorio de Noël` bei etlichen Mitgliedern die Erinnerung an Weihnachten 1994 mit demselben Programm.
Bachs Kantate ´Nun komm, der Heiden Heiland` erklang erstmals vor dem Hof in Weimar 1714 in der Schlosskapelle. Wie immer bei Bach, alles ist sehr lutherisch und streng. Der Eingangschoral heißt den Heiland willkommen wie einen Fürsten, der in seinen Palast einzieht. Dieser Fürst hat ´unser armes Fleisch und Blut an sich genommen`. Der Schlusschoral öffnet dann aber den Himmel ´Komm du schöne Freudenkrone` und der kraftvolle Gesang der beiden Chöre nahm die Zuhörer mit hinauf. Schon an dieser Stelle beweist sich der gute Zusammenklang der Chöre mit ihrer so unterschiedlichen Tradition.
Das Hauptwerk des Adventskonzertes war das ´Oratorio de Noël` von Camille Saint-Saëns, aufgeführt erstmals zu Weihnachten 1858 in der Kirche La Madeleine in Paris. Jetzt dirigierte Katharina Blattmann und Christiane Gürtler übernahm die aufwendige Begleitung an der Orgel. Saint-Saëns schrieb 150 Jahre nach Bach, und Saint-Saëns war katholisch. Die Stimmung kehrt eher wieder zurück zum Gang nach Bethlehem. Alles ist milder, eingängiger, volkstümlicher als bei Bach.
Das Oratorio beginnt wie ein Krippenspiel mit den Hirten und dem Stall, und man hört sie alle, inklusive Engelschor. Dann interpretieren Solisten das Heilsgeschehen in Zwiesprache mit dem Chor. Das ist für alle nicht ganz einfach, aber es gelingt, und wie auf einer Stufenleiter steigt man zu Gott in die Höhe. Die Stufen steigern sich hörbar, die Solisten zu zweit, zu dritt, zu viert, zu fünft, dann der Chor in den Vorhöfen des Himmels. Das junge Sängerensemble aus den Musikhochschulen in Frankfurt und Mannheim hat großen Anteil am Gelingen. Die Höhepunkte sind natürlich die Choräle, mächtig und sicher.
Großen Respekt verdient das eher kleine Orchester mit nur 10 Instrumenten. Es setzte sich zusammen aus dem Gioco Ensemble Weinheim und Studenten der Musikhochschulen Frankfurt und Mannheim. Besonders erwähnen darf man das Violoncello mit Dr. Hans Nasshan und das Continuo mit Gunhild Streit, die jeweils einen großen Part zu meistern hatten. 
Man müsste natürlich alle Mitwirkende nennen, deren Zusammenwirken den Weg nach Bethlehem, in die Schlosskapelle von Weimar, in La Madeleine in Paris ermöglicht haben. Vor allem muss man die Energie und den Mut hervorheben, den die beiden Dirigentinnen, Frau Christiane Gürtler und Frau Katharina Blattmann, aufgebracht haben, um die riesige Vorbereitung, die Organisation von Orchester, Solisten und eigenen Chören zu meistern. Die Chöre stammen ja aus höchst unterschiedlichen Traditionen, und dann gab es ein völlig einheitliches Bild und noch wichtiger, einen völlig einheitlichen Klang. Das Publikum in der vollbesetzten Kirche konnte ein beglückendes Adventskonzert erleben und bedankte sich mit einem minutenlangen Applaus. Matthias Halblaub, der Vorsitzende des Volks-Chores, dankte abschließend den Chorleiterinnen für ihr großes Engagement und ebenso allen Mitwirkenden.

 

Anspielprobe am Nachmittag

 

Das Konzert am Abend

Quelle: Volks-Chor Birkenau 1912 e. V.

 


04.06.2016: Volks-Chor Birkenau gewinnt den Volksliederwettbewerb der Gemischten Chören beim Bad Sodener Chorfestival

Golddiplom und Sonderpreis für das beste Volkslied gingen nach Birkenau

 

(VCB) Nach dem letztjährigen Gewinn des Volksliederwettbewerbes im Rahmen der Unter-Schönmattenwager-Chortage, ersangen sich die Sängerinnen und Sänger des Volks-Chor Birkenau und ihre junge Dirigentin, Katharina Blattmann, auch in diesem Jahr bei einem namhaften Chorwettbewerb einen ersten Preis.

Am Bad Sodener Chorfestival anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Männnerchor Frohsinn 1866 Bad Soden nahmen am Samstag, den 4. Juni 2016  insgesamt 58 Chöre in den unterschiedlichen Klassen (Jugend-, Frauen-, Gemischte-, Männer- und Popchöre) teil. In 19 Wettbewerbsklassen wurde in den zwei Kategorien (Chorwettbewerb und Volksliederwettbewerb) um die jeweiligen Klassen- und Sonderpreise gesungen.

Der Volks-Chor trat dabei in der Klasse G2 (Gem. Chöre bis 40 Sängerinnen und Sänger) an und sang dort gegen drei Mitwettbewerber um den Klassensieg. Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass man mit Katharina Blattmann, die mit Abstand jüngste Dirigentin dieses Chorfestivals stellte.

Eigens für diesen Wettbewerb wurden in den letzten Monaten drei neue Stücke einstudiert. Zum Vortrag brachte man das deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“ in einem modernen (poppigen) Arrangement von Oliver Gies; den Billy Joel Song „And so it goes“ in einem Satz von Bob Chilcott und das ebenfalls modern und witzig gesetzte bekannte Volkslied „Auf de schwäbsche Eisebahne“ in einem Satz von Joachim Rohrer.

Alle drei Stücke erhielten von Dirigentin Katharina Blattmann in den letzten Wochen, auch im Rahmen zweier Probenwochenenden, noch den nötigen „Feinschliff“und man war optimistisch, beim Wettbewerb in Bad Soden-Salmünster eine gute Platzierung erzielen zu können.

Auf der Bühne im Historischen Konzertsaal des Spessart Forums präsentierten sich dann Chor und Chorleiterin hoch konzentriert und hatten, vor den Augen und Ohren der dreiköpfigen internationalen Jury, einen hervorragenden Auftritt, mit dem man sich berechtigte Hoffnungen machen konnte, bei der Vergabe der Klassenpreise dabei zu sein. Die Jury bestand aus der amerikanischen Dirigentin Linda Horowitz, der jungen slowenischen Chorleiterin Rahela Duric und dem deutschen Chorleiter und Stimmbildner, Stefan Claas.

Nachdem über den ganzen Tag verteilt alle 58 teilnehmenden Chöre ihr Wettbewerbsprogramm gesungen hatten, warteten alle Teilnehmer gespannt auf die Bekanntgabe der Wertungen. Auf der mit mehreren hundert Sängerinnen und Sänger vollen Festmeile im Kurpark herrschte eine ausgelassene Stimmung als gegen 19.30 Uhr die Ergebnisse bekanntgegeben wurden.

Der Jubel bei den Sängerinnen und Sängern des Volks-Chor und ihrer Dirigentin war entsprechend, als feststand, dass man mit einer Gesamtpunktzahl von 92 (von 100 möglichen) Punkten von den, nach internationalen Maßstäben, wertenden Juroren, nicht nur ein goldenes Diplom ersang, sondern sich auch noch über den ersten Klassenpreis sowie den Dirigentenpreis freuen durfte. Das I-Tüpfelchen war dann noch der Gewinn des Sonderpreises (ein wertvoller aus Glas geblasener Notenschlüssel) für die mit 95 Punkten höchste Bewertung eines Volksliedes aller teilnehmenden gemischten Chöre. Diesen Preis erhielt man für die nahezu perfekte Interpretation von „Die Gedanken sind frei“. Mit dem erzielten Gesamtergebnis war man übrigens auch noch bester gemischter Chor im Volksliederwettbewerb und übertrumpfte damit auch die wesentlich größeren Chöre der gemischten Chorklasse G1. Selbstverständlich wurde dieser große Erfolg vor Ort, auf der Heimfahrt im Bus und dann noch in Birkenau bis spät in die Nacht von den Sängerinnen und Sängern und ihrer tollen Dirigentin lange gefeiert.

 

 

Quelle: Volks-Chor Birkenau 1912 e. V.

 

Quelle: Volks-Chor Birkenau 1912 e. V.

Hier gelangen Sie auf die Internetseite des MC Frohsinn Bad Soden mit Informationen und Impressionen des Chorfestivals.

Hier finden Sie die Ergebnisse des Wettbewerbs.

 


16.06.2015: Großartiger Erfolg des Volks-Chor Birkenau beim Volksliederwettbewerb in Unter-Schönmattenwag

 

Einen großartigen Erfolg ersang sich der Gemischte Chor des Volks-Chor Birkenau beim Volksliederwettbewerb im Rahmen der Unter-Schönmattenwager-Chortage anlässlich des 140-jährigen Jubiläums des MGV Sängerbund 1875 e.V. Unter-Schönmattenwag. Erzielte man in den letzten Jahren immer wieder erste Klassenpreise und Tagesbestleistungen bei Wettbewerben, so war dieser Wettbewerb ein ganz besonderer, denn es war die erste Wettbewerbsteilnahme unter der seit einem Jahr beim Volks-Chor tätigen jungen Dirigentin, Katharina Blattmann.

Am Singen nahmen insgesamt 39 Chöre in den unterschiedlichen Klassen (Frauen-, Gemischte und Männerchöre) teil.  Der Volks-Chor trat dabei in der Klasse G2 (Gem. Chöre bis 40 Sängerinnen und Sänger) an und sang dort gegen fünf Mitwettbewerbe um den Klassensieg. Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass man mit Katharina Blattmann, die mit Abstand jüngste Dirigentin dieses Wettbewerbes stellte.

Zum Vortrag brachte man die deutschen Volkslieder „Dat du min Leevsten büst“  und das in einem modernen Arrangement gesetzte „Horch, was kommt von draußen rein“ sowie den getragenen amerikanischen Folksong „Shenandoah“.  Alle drei Stücke erhielten  von Dirigentin Katharina Blattmann in den letzten Monaten noch den nötigen „Feinschliff“.  Als Generalprobe für den Wettbewerb in Schönmattenwag nutzten Chor und Chorleiterin das Chorfest des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald im April in Mörlenbach. Hier erhielt man im Diplomsingen für „Horch, was kommt von draußen rein“ und „Shenandoah“ als einer der wenigen Chöre ein goldenes Diplom und war deshalb guter Dinge auch beim Wettbewerb in Schönmattenwag eine gute Platzierung erzielen zu können.

Auf der Bühne im „Haus des Gastes“ präsentierten sich Chor und Chorleiterin hoch konzentriert und hatten einen hervorragenden Auftritt, mit dem man sich berechtigte Hoffnungen machen konnte, bei der Vergabe der Klassenpreise dabei zu sein. Nachdem den ganzen Vormittag insgesamt 16 Frauen- und Gemischte Chöre ihr Wettbewerbsprogramm gesungen hatten, warteten alle Teilnehmer gespannt auf die Bekanntgabe der Wertungen im Festzelt.

Der Jubel bei den Sängerinnen und Sängern des Volks-Chor und ihrer Dirigentin war entsprechend, als feststand, dass man mit einer Gesamtpunktzahl von 21,5 Punkten von den, nach internationalen Maßstäben, wertenden Juroren, nicht nur ein silbernes Diplom ersang, sondern sich auch noch über den ersten Klassenpreis sowie den Dirigentenpreis freuen durfte. Das I-Tüpfelchen war dann noch der Gewinn der zweiten Tagesbestleistung bei den Frauen- und Gemischten Chören hinter dem hervorragenden Frauenchor der Sängervereinigung Saulheim.

Der Volks-Chor und seine junge Dirigentin erhielten an diesem Tage sehr viel Lob und Anerkennung von Chören und deren Chorleitern, was natürlich gut tut und die nötige Motivation gibt den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Alle Infos rund um die Schönmattenwager Chortage und alle Wettbewerbsergebnisse finden Sie hier: http://www.mgv-unterschoenmattenwag.eu/html/jubilaum_2015.html

 


20.06.2015: Die Gedanken sind frei - Das erste Konzertes unter der Leitung von Katharina Blattmann

 

Fotos: Mathias Brock